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News

:: 2018-12-04 ::
Leserbrief zur E-Mobilität
Immer wieder werden E-Autos schlechtgeredet!
SION - solare Mobilität
Amberg. Es gibt sie, die Fraktion der „Brumm, brumm – Fahrer“. Die behauptet, „moderne Verbrenner“ seien „sauber“. Sicher sind die sauber, aber nur wenn sie nicht fahren und frisch aus der Waschanlage kommen! Elektroautos werden schlechtgeredet, schließlich kann man mit denen nicht 1000 Kilometer ohne Stopp durchsausen! Vielleicht täten aber Lade- und Denkpausen zwischendurch ganz gut: E-Autos können nämlich CO2 freien Strom laden, sogar vielfach zu Hause. Zudem ist die Umweltbilanz keine Mogelpackung wie beim Verbrenner, bei dem erst nach etlichen Kilometern Warmlauf die Abgasvorrichtung einschaltet, also bis dahin ungehindert in Nasenhöhe der Kinder Schadstoffe rausgeblasen werden. Ganz ehrlich, für mich ist es ein gutes Gefühl, sauber unterwegs zu sein, besonders im Stadtverkehr, wenn ich sehe und teilweise auch rieche, was da aus dem Auspuff bei Verbrennern kommt.
Aus den Untersuchungen zur Umweltbilanz seitens des Bundesministeriums für Umwelt ist zu entnehmen: „Ein heute gekauftes Elektroauto schneidet im Vergleich mit verbrennungsmotorischen Fahrzeugen unter Klimagesichtspunkten besser ab – auch beim aktuellen deutschen Strommix und auch, wenn man wie hier vorgenommen mit besonders sparsamen Verbrennern vergleicht.“

Ausgeblendet wird zudem oft, wie effizient die Motoren mit Energie umgehen: Ein E-Motor hat einen Wirkungsgrad von 90 bis 95 Prozent, bei einem Verbrenner sind es nur 15 bis 30%.
Sicherlich gilt es, die Sozialstandarts beim Abbau von Kobalt z.B. im Kongo zu verbessern. Das ist bestimmt auch im Sinne der Benutzer von Smartphones, in denen auch wichtige Rohstoffe, u.a. Kobalt stecken.
Auch die Ökobilanz der E-Autos muss und kann verbessert werden. Da läuft bereits einiges: BMW kündigt Elektromotoren ohne seltene Erden an, laut der Deutschen Rohstoffagentur wird der Kobaltanteil im Akku durch veränderten Metallmix halbiert, ausgediente Akkus werden als stationäre Stromspeicher verwendet (z.B. N-ERGIE mit Audibatterien in Wendelstein), wichtige Rohstoffe wie Lithium werden durch Recycling zurückgeholt (z.B. die Pilotanlage in Braunschweig mit bescheinigter guter Umweltbilanz)!
Also lasst uns doch mit mehr Strom aus erneuerbaren Energien in die automobile Zukunft starten!




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