Photovoltaik - Strom von der Sonne

Aus Sonnenlicht wird direkt elektrischer Strom erzeugt. Dies geschieht mittels Solarzellen (=Photovoltaik-Modul bzw. kurz: PV-Module).

Solarzellen erzeugen Gleichstrom bzw. Gleichspannung (vgl. Batterie).

Nicht zu verwechseln sind Solarzellen mit Sonnenkollektoren, die mit Hilfe der Sonne Wasser oder Luft erwärmen.

Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium.

Bei Lichteinfall entsteht eine elektrische Spannung - Strom fließt und wird über die Metallkontakte abgenommen.

Die Höhe des erzeugten Stroms hängt von der Beleuchtungsstärke (Sonneneinstrahlung) ab.

Die meiste Verwendung finden heute Silizium Solarzellen:

  • monokristallin: aufwendigere Herstellung, Wirkungsgrad 18 bis 22 %
  • polykristallin: kostengünstigere Herstellung, Wirkungsgrad 15 bis 20 %
  • amorph: kostengünstigste Herstellung, Wirkungsgrad 6 bis 10 %, der mit der Zeit noch abnimmt (wird v. a. in Kleingeräten wie Uhren usw. verwendet)
[Aufbau einer Photovoltaikzelle]

Aus Sonnenlicht wird direkt elektrischer Strom erzeugt. Dies geschieht mittels Solarzellen (=Photovoltaik-Modul bzw. kurz: PV-Module)

Pro 6 m² Solarzellen erhält man ca. 1.000 kWh Strom pro Jahr.

Die Leistung einer PV-Anlage wird in kWp (kilo-Watt-peak = Spitzenleistung) angegeben.

Für 1 kWp werden ca. 6 m² Photovoltaik Module benötigt.

Pro 1 kWp erhält man ca. 900 bis 1.000 kWh Strom im Jahr.

Eine PV-Anlage (25 m²) auf dem Dach eines Einfamilienhauses kann jährlich etwa 4.000 kWh Solarstrom produzieren. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch an Strom in einem Vier-Personen Haushalt!

Lebensdauer mindestens 20 Jahre (Leistungsgarantie der Hersteller derzeit bis 26 Jahre)

Solarzellen haben nach ca. 3,5 Jahren Betriebszeit die für ihre Herstellung benötigte Energie wieder hereingespielt. Solarzellen erzeugen damit ca. 10-mal mehr Energie als für ihre Herstellung nötig ist. Silizium ist auf der Erde als Bestandteil des Sands im Überfluss vorhanden.

Entscheidend: Bei der laufenden Stromerzeugung werden keine herkömmlichen Energieträger verbraucht. Die kostenlose Energie der Sonne genügt! Kohle, Erdgas, Erdöl und Uran sind zu wertvoll, um sie zu verbrennen! Sie reichen nur noch einige Jahrzehnte.

Bei der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern werden riesige Mengen an Schadstoffen freigesetzt. PV-Strom entsteht absolut leise und ohne jegliche Schadstoffe durch die kostenlose Sonnenstrahlung!

PV-Stromerzeugung ist völlig ungefährlich. Es entsteht auch kein radioaktiver Müll, dessen Entsorgung (wie beim Atomstrom) problematisch ist.

Sonnenenergie ist ausreichend verfügbar; z. B. reichen allein die in Deutschland geeigneten Dachflächen zur Deckung von ca. 20% des gesamten deutschen Strombedarfs! Kein zusätzlicher Flächenverbrauch!

Die PV ist technisch so weit ausgereift, dass eine umfangreiche Anwendung heute schon möglich ist. Ein verstärkter Einstieg der Industrie in die PV-Technik bringt weitere Forschung und Verbesserungen mit sich.

Ein Mix aus erneuerbaren Energien (Sonnenlicht 35%, Windkraft 20%, Wasserkraft 10%, Biomasse 35%) kann in Zukunft unsere heutigen Klima und Umwelt zerstörenden Techniken vollkommen ersetzen.

Für die sonnenbegünstigten Länder der Dritten Welt ist die PV eine optimale Lösung des steigenden Energiebedarfs: unabhängig von teuren Ölimporten durch Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie, umweltfreundlich, ungefährlich, ohne Entsorgungsprobleme. Zudem fällt kein Plutonium an (Atomstrom), das zum Bau von Atomwaffen missbraucht werden könnte.

Zunächst brauchen Sie ein Dach (oder eine Fassade), möglichst unbeschattet (auch im Winter).

Die Dachfläche kann sowohl nach Süden als auch West-Ost ausgerichtet sein.

Die optimal geeignete Dachneigung liegt zwischen 25 und 45 Grad.

Sie benötigen keine behördliche Genehmigung - außer bei Denkmalschutz.

Holen Sie Angebote für eine PV-Anlage ein, möglichst unter Nutzung der gesamten Dachfläche (außer Kollektoren).

Informieren Sie sich über derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Nachdem Sie die Anlage bezahlt haben, können Sie vom Finanzamt die komplette Mehrwertsteuer zurückbekommen! (Näheres im aktuellen Leitfaden des SFV zur Errichtung einer PV-Anlage).

Nach dem "Erneuerbare Energien Gesetz" (EEG) erhalten sie 20 Jahre für jede ins Netz eingespeiste kWh Solarstrom eine Vergütung, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht!

Wenn Sie kein eigenes Dach haben, können Sie sich auch an einer Betreibergesellschaft beteiligen!

Nutzen Sie auch das Solarpotentialkataster Amberg und Landkreis mit Infos zu Ihrem Gebäude z. B. die Eignung für solar, Renditeberechnung mit und ohne Speicher u.s.w.

https://www.solare-stadt.de/amberg-sulzbach/

Umweltfreundlich, technisch einfach und wartungsfrei, zukunftssicher,

wirtschaftliche Unabhängigkeit von Energieträgern aus dem Ausland,

Investitionen für Energie bleiben im Inland,

Schaffung neuer, zukunftssicherer Arbeitsplätze!

Der Wechselrichter wandelt die von den Solarzellen erzeugte Gleichspannung in die Netz-(Wechsel-)spannung von 230 V um.

Der vom Wechselrichter gelieferte Strom wird meist zunächst im Haus verbraucht. Ein Überschussstrom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Solarstrom muss vom Energieversorger abgenommen und vergütet werden. Eine Genehmigung zum Bau des Solarstromkraftwerks ist in der Regel nicht erforderlich (Ausnahme: Denkmalschutz).

Akkus können den PV-Strom speichern und so den Eigenverbrauchsanteil erhöhen.

Die Errichtung einer PV-Anlage ist bei Neuund Altbauten technisch leicht möglich.

Photovoltaik-Anlage im Inselbetrieb:
Die von den Solarzellen erzeugte Energie wird in Akkus zwischengespeichert.

Inselbetrieb ist v.a. geeignet für Häuser fernab vom Versorgungsnetz (Berghütten usw.) oder für Garten- und Wochenendhäuschen.